Lachtrainer-Ausbildung

Lebensfreude ist Motivation!

Lachseminar mit deutschem Bank-Kader

Glückliche Firmen   


Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Freude an der Arbeit ein entscheidender Faktor der Produktivität ist. Mit Lebensfreude entstehen bessere Beziehungen zwischen den Mitarbeitern, so dass die Kommunikation besser fliesst. Lachen und Humor sind wunderbare Werkzeuge, um mehr Spass an der Arbeit und eine bessere Stimmung im Betrieb zu erzeugen.

Für mich persönlich war wichtig, dass ich zu einem vergessenen Teil meiner selbst zurückkehren konnte, nämlich dem Kind im Manne, das wieder geweckt wurde. Ich finde es sehr wichtig, dass die Menschen überhaupt merken, dass das Kind noch vorhanden ist, und dass sie es heraus holen dürfen..

Werner Egloff, Heimleiter

Studie „Glück am Arbeitsplatz“

Christina Fleur de Lys über das Lachen:


Die Bewegung des Lachens löst aus, dass sich die Biochemie im

Körper verändert, und damit auch unsere Wahrnehmung. Unsere

Wahrnehmung wird gesteuert gemäss der Biochemie, in der ich

mich befinde. So kann ich mich selbst hochschwingen. Wenn

jemand einen freudigen Impuls bekommt, dann will er gewisse

Nachrichten vielleicht gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen.

Manchmal genügen kleine Impulse, um Wohlbefinden auszulösen.

Mitarbeiterinnen mit hohem HQ (Heiterkeits-
Quotient)

Eine Firma kann nur dann glücklich sein, wenn sie Glück als festen Unternehmensbestandteil in alle ihre Prozesse integriert hat.


Das heißt im Klartext, dass Unternehmen sich nicht nur Gedanken über das kurzfristige Glück ihrer Mitarbeiter oder Kunden machen sollten, sondern auch um das Glück ihrer Geschäftspartner und der Community.


Seien es unternehmerische Maßnahmen zur Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility (CSR) oder der Gesundheitssteigerung der Mitarbeiter – alle verpuffen in ihrer Wirkung und sind nicht glaubwürdig, wenn sie nicht über alle Hierarchiestufen hinweg gelebt werden.


Um die Erkenntnisse aus der Glücksforschung für die Unternehmen nutzbar zu machen, benötigen wir einen ganzheitlichen Ansatz zur Implementierung und Messbarkeit von Glück.


Praktisch bietet sich dafür die Implementierung einer sogenannten „Happiness Scorecard“ an.


Aus dem Artikel „Glück ist die geheime Zutat für erfolgreiche Unternehmen“, http://www.format.at/articles/1330/692/362906/glueck-zutat-unternehmen

Der Film Glückliche Firma aus Chile, s.u.,  ist köstlich. Für Schweizer Firmen dürfte es ein Kinderspiel sein, dies zu toppen :-)


Weitere Filme

 

Die gesundheitsförderne Wirkung des Lachens - von Roland Schutzbach - weiter unten ergänzt durch die heitere Liste der Wirkungen des Lachens von Dr. Annette Goodheart


Auszug aus einer Untersuchung - ganzer Text auf Anfrage :-)


Einführung


Seit dem berühmt gewordenen Erfahrungsbericht von Norman Cousins 1976, der seine Genesung von schwerer Krankheit durch das Lachen beschrieb, hat sich in den USA und dann auch in anderen Ländern eine eigentliche Lachforschung – die Gelotologie -  entwickelt. Diese beschreibt die physiologischen Wirkungen des Lachens. Seit etwa 35 Jahren haben sich diese Forscher mit dem Lachen befasst und es praktisch erprobt. Hier sind an erster Stelle zu nennen William F. Fry und Lee S. Berk. Berk, Professor an der Loma Linda Universität in Kalifornien, hat eine ganze Forschergruppe mobilisiert, die der medizinischen Wirkung des Lachens in zahlreichen klinischen Versuchen auf den Grund ging und noch immer an diesem Thema arbeitet. Es handelt sich z.T. um Versuche mit gesunden Menschen, aber auch um Vergleichsexperimente mit kranken Menschen, die über einen längeren Zeitraum durchgeführt und klinisch ausgewertet wurden.


Etwa gleichzeitig mit Cousins gründete der amerikanische Arzt Patch Adams seine Humor-Klinik, in der er über einen Zeitraum von 13 Jahren den Humor als wichtigstes Heilmittel einsetzte. Es gibt darüber eindrückliche Fallbeschreibungen. Adams ist möglicherweise der Forscher und Pionier mit der tiefgehendsten Analyse von Humor und Spass und ihrer Notwendigkeit für die Heilung von Individuum und Gesellschaft. Er ist in der Zwischenzeit durch einen Hollywood-Film berühmt geworden und arbeitet voller Enthusiasmus an der erneuten Eröffnung seiner Humor-Klinik. Darüber hinaus sieht er Spass, Liebe und Mitgefühl als grosse Heilmittel für die Menschheit als Ganze.

Der deutsche Psychotherapeut Michael Titze beschreibt in seinem Buch „Die heilende Kraft des Lachens“ die psychische Heilwirkung. Er schildert die Scham als ein zentrales, hemmendes Lebenselement vieler Menschen und begründet anhand von Fallbeispielen aus seiner Praxis, wie der Humor und das Lachen in diesen Fällen heilend wirken.

Ein wichtiger, auch in der Öffentlichkeit wirkender Pionier auf dem Felde der gesundheitsfördernden Wirkung des Lachens ist der indische Arzt Madan Kataria. Kataria ist der Gründer der weltweiten Lach-Club-Bewegung, die inzwischen etwa 1000 Clubs umfasst. Katarias Ansatz geht nicht von pathologischen Gegebenheiten aus, sondern zielt auf den gesunden Menschen. Er geht davon aus, dass der normale Bürger oft im Alltag belastet ist, und belegt mit unzähligen Beispielen, dass das gemeinsame Lachen entspannende, motivierende und  befreiende Wirkungen hat.

Schliesslich gibt es auch eine philosophische Seite des Lachens. Sie betrachtet die Geschichte des menschlichen Bewusstseins und ordnet das Lachen und die heitere Lebensführung darin ein.


Gelotologie bestätigt die gesundheitsfördernde Wirkung auf den Körper


Aus der grossen Fülle von wissenschaftlichen Veröffentlichungen zur gesundheitsfördernden Wirkung das Lachens sei hier exemplarisch ein wichtiger Aufsatz aus dem Jahr 2001  besprochen.

Er stammt von einer Autorengruppe um Lee S. Berk von der Loma Linda University, Kalifornien. Diese Universität ist weltweit führend auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Erforschung des Lachens.

Die Autorengruppe ging davon aus, dass das Lachen zwar von einer neuroimmunologischen Modulation begleitet wird, dass aber die neuroimmunologischen Parameter noch nicht voll erforscht worden sind. Um diese Verifikation zu ermöglichen, etablierten sie fünf voneinander unabhängige Studien mit einer Kontrastanalyse an der Loma Linda Universität.

Bei der hier geschilderten Experimentalsituation bestand die Probandengruppe aus 52 gesunden Männern. Diesen wurde eine Stunde lang ein Humor-Video vorgeführt. Eine halbe Stunde vor, eine halbe Stunde nach Beginn, eine halbe Stunde nach Ende des Videos und 12 Stunden danach wurden Blutproben genommen.

Dabei wurden die Aktivitäten der natürlichen Killerzellen, des Plasma Immunoglobulins und verschiedener Leukozyten gemessen.

Es ergab sich eine Zunahme der Aktivität der Killerzellen und des Immunoglobulins; manche der Immunoglobulin-Effekte hielten 12 Stunden lang an, und auch die Aktivität der Leukozyten nahm zu.

Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Modulation der neuroimmunen Parameter während und nach dem humorbezogenen Eustress des Lachens wohltuende gesundheitliche Auswirkungen für das allgemeine Befinden hat. Weiterhin befanden sie, dass das Lachen eine komplementäre Methode in ganzheitlichen integrativen medizinischen Therapien sein kann.


Die Verfasser der Studie berichten von einem weiteren Versuch, der mit zwei Probandengruppen an der Loma Linda Universität durchgeführt wurde: Es handelte sich um Patienten mit mycordialem Infarkt (myocardial infarction), die über ein Jahr in ihrem Krankheitsverlauf beobachtet wurden. Der Experimentalgruppe wurde es erlaubt, während 30 Minuten pro Tag ein Humor-Video zu betrachten. Die Forscher fanden heraus, dass die Mitglieder der Experimentalgruppe weniger Rhythmusstörungen, geringeren Blutdruck und geringeren Bedarf an Beta-Blockern hatten. Zudem war eine deutlich geringere erneute Infarkt-Gefahr als bei der Kontrollgruppe festzustellen!

Ganz allgemein kommen die Autoren zu der Feststellung, dass „fröhliches Lachen sich durchaus messen kann mit klassischen biologischen Antworten in der Behandlung von Stress, und dass das Lachen über einen beachtenswerten Zeitraum nach der Sitzung wirksam ist.“ Daher definieren sie das Lachen als „Eustress“.


In dieser Studie zitieren die Autoren Norman Cousins mit folgenden Worten:


„Norman Cousins, ein Mann von grosser Einsicht in das persönliche Verständnis der Wechselbeziehung zwischen Geist und Körper, hat festgestellt, dass <die besten Ärzte nicht nur aussergewöhnliche Diagnostiker sind, sondern Menschen, die die phänomenale Energie (und daher die heilende Tendenz) verstehen, die aus der Fähigkeit eines Individuums erwächst, sich eine optimistische Haltung in Bezug auf alle menschlichen Probleme zu erhalten. Es ist eine Perversion des Rationalismus zu argumentieren, dass Worte wie Hoffnung, Glaube, Liebe, Schönheit – oder Lachen – ohne physiologische Bedeutung wären. Die wohltuenden Emotionen sind nicht nur notwendig, weil sie gefallen, sondern weil sie eine regenerative Kraft in sich tragen.>“


Es ist wohltuend zur Kenntnis zu nehmen, dass die Autoren der hier besprochenen Abhandlung, die sämtlich der wissenschaftlich-exakten Tradition verpflichtet sind, durchaus eine Wahrnehmungsfähigkeit für ganzheitliche Phänomene an den Tag legen. Sie scheuen sich auch nicht, aus der Bibel zu zitieren und auf einen indianischen Mythos der Apachen hinzuweisen.

Laut jenem Mythos hat der Schöpfer die Menschen mit allem ausgestattet: Mit der Fähigkeit zu reden, zu laufen, zu sehen und zu hören. Aber er war nicht zufrieden, bis die menschlichen Wesen noch eine weitere Fähigkeit entwickelt hatten: das Lachen. Und daher lachten die Frauen und Männer, und sie lachten und lachten! Da sagte der Schöpfer: Nun seid ihr lebensfähig!


Weiterhin stellen diese Forscher fest, dass die Wissenschaft mehr Fragen in Bezug auf den Humor aufwirft als sie beantworten kann. Und daher sehen sie den Patienten als „mehr als die Summe seiner Teile“, und sie bekennen sich dazu, den Menschen als ein „Ganzes“ zu behandeln. In diesem Zusammenhang sprechen sie davon, dass die medizinische Wissenschaft möglicherweise wieder einen Zugang zur Intuition bekommt. Sie schliessen ihren Aufsatz mit den Worten:

„Tatsächlich sind möglicherweise das fröhliche Lachen und die dazugehörigen wohltuenden Emotionen die Intuitionen und die Musik der Seele, welche die alte biblische Weisheit bestätigen: <Ein fröhliches Herz ist eine gute Medizin, aber ein gebrochener Geist trocknet die Knochen aus> (Sprüche 17:22).“


Wie schon erwähnt, ist William F. Fry der grosse alte Mann der Lachforschung. Er hat bereits in den 50er-Jahren sein Institut für Lachforschung an der Stanford-Universität eingerichtet und wurde damals noch von vielen belächelt.

Fry berichtet in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 10. 12. 1999, dass er am Anfang dieser Arbeit Selbstversuche angestellt hat: Er schaute sich einen komischen Film an und steckte sich gleichzeitig eine Kanüle in den Arm, um regelmässig Blut abzunehmen. Bereits damals waren die Ergebnisse sensationell, denn er konnte bei der chemischen Analyse des Blutes feststellen, dass die Aktivität der natürlichen Killerzellen während der Lachphase ansteigt, dass der Körper also widerstandsfähiger wird.

Weiter stellte er fest, dass sich die Frequenz der Atmung beim Lachen deutlich erhöht.

Die Untersuchungen des Immunsystems erregten weltweit Aufsehen.

Fry beschreibt in diesem Interview die Vorgänge beim Lachen wie folgt:

„Der Herzschlag wird schneller, der Blutdruck geht hoch und im Gehirn finden elektrochemische Reaktionen statt, die typisch für erhöhte Wachsamkeit sind. Die Hauttemperatur steigt und der Körper schüttet mehr Hormone aus. Es gibt bestimmte Muskeln, die während des Lachens angespannt werden, die Bauchmuskeln zum Beispiel, logisch. Andere Muskeln entspannen sich. Das Lachen ist also ein unglaublich komplexer Vorgang. Man nimmt sogar an, dass die Schmerzempfindlichkeit herabgesetzt wird.“


Er berichtet dann über Experimente des Lachforschers Paul McGhee, bei denen die Schmerzempfindlichkeit getestet wurde. Die Testpersonen mussten die Hand in eiskaltes Wasser tauchen, was ab einem gewissen Punkt weh tut. Er mass diese Schmerzgrenze und stellte fest, dass sie sich nach oben verschiebt, wenn die Versuchspersonen gleichzeitig ein lustiges Video betrachten.

Fry stellt fest, dass „zwanzig Sekunden Lachen der körperlichen Leistung von drei Minuten schnellem Rudern oder Laufen entsprechen.“


Fry berichtet in dem Interview, dass er auch selbst das Lachen als Entspannungsmethode anwendet. Statt sich eine Viertelstunde einen Tee zu kochen, schaut er in einer Arbeitspause lieber in ein Comics-Heft und lacht sich drei Minuten lang kaputt: Der Blutdruck steigt, das Hirn wird wieder gut durchblutet, und er kann wieder an die Arbeit gehen.





Dr. Annette Goodheart, amerikanische Psychotherapeutin, lachte mit Krebskranken und Aids-Patienten und bewies damit, dass das Lachen gerade auch in solchen Extremsituationen hilfreich ist.

Ihre heitere Liste der Auswirkungen von Gelächter in körperlicher, psychischer und geistiger Hinsicht ist zum Lachen und wird hier frei übersetzt und ergänzt wiedergegeben:


Wecken Sie Ihr Auge fürs Heitere.

Steigern Sie am Morgen Ihre Motivationskräfte.

Stärken Sie Ihr Immunsystem.

Lachen Sie, bis Ihre Wangen schmerzen.

Verbessern Sie ihre kardiovaskuläre Flexibilität.

Steigern Sie Ihren geistigen Quotienten.

Denken Sie klarer.

Entwickeln Sie ein Schabernack-Zwinkern in Ihren Augen.

Vergessen Sie, worüber Sie ursprünglich gelacht haben.

Füllen Sie Ihre kreativen Säfte auf.

Zerstören Sie Ihren konservativen Ruf.

Machen Sie einen Aufwärtssalto aus Ihren emotionalen Niederungen.

Befeuchten Sie Ihre Unterwäsche.

Lassen Sie Ihre emotionalen Schmerzen los und transformieren Sie sie!

Statt Viagra – nehmen Sie Vilachra!

Lassen Sie sich abdominale Muskeln aus Stahl wachsen.

Balancieren Sie die Chemie Ihres Stresses und Ihrer inneren Spannung.

Erzeugen Sie Verwunderung und Bewunderung in anderen!

Entwickeln Sie eine weite Perspektive und erinnern Sie sich an die grössere Vision!

Wundern Sie sich darüber, warum Sie all die Jahre damit verschwendet haben, ernsthaft zu sein.

Erfahren Sie eine tiefe Verbundenheit mit anderen Menschen.

Schütten Sie Endorphine aus und erleben Sie einen Glückszustand.

Verwirren und verblüffen Sie Familie und Freunde.

Ziehen Sie sich selbst in die Erfahrung des Gegenwärtig-Seins hinein.

Lernen Sie, lachend zu leben und lachend zu sterben.

Werden Sie Mitglied einer stetig zunehmenden Gruppe von kichernden Gurus!